Dienstag, 26. April 2016

Tiefe Einblicke in Otto Flaths Leben

 Quelle: Michael Stamp
Hans-Werner Baurycza (von links), Peter Zastrow und Dr. Ulrich Altner haben die Otto-Flath-Ausstellung gestaltet.

Es ist ein gespenstischer Moment, wenn man die Treppe zum 1. Stock des Rathauses herauf kommt und sich plötzlich Otto Flath in Lebensgröße gegenübersieht. Der steht und schnitzt an einer Skulptur, den Holzhammer zum Schlag erhoben. Dabei ist Bad Segebergs Ehrenbürger seit 29 Jahren tot...

Die neue Ausstellung der Heimatforscher  rückt den Menschen Otto Flath in den Mittelpunkt  und erklärt, wie und warum er zu dem Künstler geworden ist, der sage und schreibe 3512 Holzskulpturen und abertausende Aquarelle und Zeichnungen hinterlassen hat...

Die Ausstellung erzählt aber noch viel mehr – etwa von den Lampen, die der Künstler gebaut hat, und von der Firma Möbel Kraft, die auf Anregung von Seniorchefin Emilie Kraft die Kunsthalle baute. Zu sehen sind Flaths Original-Werkzeuge, einige humoristische Zeichnungen und natürlich Skulpturen. Das beeindruckendste Exponat ist aber das lebensgroße Flath-Foto, das Baurycza auf eine Kunststoffplatte gezogen und ausgeschnitten hat.

SZ/kn-online Otto-Flaths-Leben

Mittwoch, 30. März 2016

Am Wochenende wieder zu Otto Flath

 Quelle: Fotos: Silvie Domann
Die Otto-Flath-Halle öffnet wieder: Ursula Michalak vom Otto-Flath-Stiftungsbeirat lädt ein. Einige Ideen haben sich die Mitglieder zum 110. Geburtstag Otto Flaths bereits einfallen lassen.

 „Musik“ heißt diese Skulptur, die Otto Flath 1958 schuf
.











Am 9. Mai würde Otto Flath (1906 - 1987) seinen 110. Geburtstag feiern, für den Otto-Flath-Stiftungsbeirat ein Grund für besondere Projekte. „Wir veranstalten einen Wettbewerb für Schulen“, sagt Ursula Michalak, stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende. Schüler sollen sich künstlerisch mit Otto Flath auseinandersetzen.

Von Silvie Domann    ln-online 29.03.16

Donnerstag, 3. März 2016

Villa Flath: Ausstellungen auch nach 2019 noch möglich

 Quelle wgl
Kunstausstellungen in der Villa Flath auch über 2016 hinaus — diese Aussage von Bürgermeister Dieter Schönfeld bei der Vernissage zum „Festival des Aquarells“  ließen die Segeberger Kunstfreunde aufhorchen. Auf Nachfrage der LN bestätigte und konkretisierte Schönfeld seine Aussage jetzt: „Selbst nach 2019 könnte die Villa noch Ausstellungsraum sein — allerdings muss die Haushaltskonsolidierung wie gewünscht funktionieren.“ 


Wünschenswert wäre, wenn ein „Förderverein Flath“ Spenden einwerben könnte, damit auch die Kunsthalle, die dem Segeberger Bildhauer Otto Flath (1906 - 1987) gewidmet ist, über zusätzliche Einnahmen verfügen könnte.

ln-online.de 03.03.16