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| Quelle: Michael Stamp |
Hans-Werner Baurycza (von links), Peter Zastrow und Dr. Ulrich Altner haben die Otto-Flath-Ausstellung gestaltet.
Es ist ein gespenstischer Moment, wenn man die Treppe zum 1. Stock des
Rathauses herauf kommt und sich plötzlich Otto Flath in Lebensgröße
gegenübersieht. Der steht und schnitzt an einer Skulptur, den Holzhammer
zum Schlag erhoben. Dabei ist Bad Segebergs Ehrenbürger seit 29 Jahren
tot...
Die neue Ausstellung der Heimatforscher rückt den Menschen Otto Flath in den Mittelpunkt und erklärt, wie und warum er zu dem Künstler geworden ist, der sage und schreibe 3512 Holzskulpturen und abertausende Aquarelle und Zeichnungen hinterlassen hat...
Die Ausstellung erzählt aber noch viel mehr – etwa von den Lampen, die der Künstler gebaut hat, und von der Firma Möbel Kraft, die auf Anregung von Seniorchefin Emilie Kraft die Kunsthalle baute. Zu sehen sind Flaths Original-Werkzeuge, einige humoristische Zeichnungen und natürlich Skulpturen. Das beeindruckendste Exponat ist aber das lebensgroße Flath-Foto, das Baurycza auf eine Kunststoffplatte gezogen und ausgeschnitten hat.
SZ/kn-online Otto-Flaths-Leben